Veranstaltungen

Aktuelle Termine Geschichtsort Villa ten Hompel,
Kaiser-Wilhelm-Ring 28, 48145 Münster

Termine des ersten Halbjahres 2019

Mittwoch, 22. Mai 2019, 19 Uhr

Prof. Dr. Oliver Lepsius (Münster)
Hugo Preuß und die Weimarer Reichsverfassung
Mittwochsgespräch


Sonntag, 26. Mai 2019, 15 Uhr

Thomas Köhler (Münster)
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung


Sonntag, 2. Juni 2019, 14 Uhr

Timm C. Richter (Münster)
Stadtteilführung "Rund um die Villa"


Schwerpunkte im ersten Halbjahr 2019

Foto

Eines der Highlights des ersten Halbjahres 2019: Mittwochsgespräch mit Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum

Die ehemalige Fabrikantenvilla der Familie ten Hompel ist heute Münsters Geschichtsort. Die Hausgeschichte – im Nationalsozialismus Kommandozentrale der Ordnungspolizei, nach 1945 Ort der Entnazifizierung und der „Wiedergutmachung“ – spiegelt Etappen deutscher und europäischer Zeitgeschichte.

Zusammen mit unseren Kooperationspartnern freuen wir uns, Sie im ersten Halbjahr 2019 bei unseren Veranstaltungsreihen begrüßen zu können!

Das Jahr beginnt spannend: Der Bestseller-Autor Volker Kutscher stellt seinen neuen Roman „Marlow“ vor. Die Krimireihe um Kommissar Rath ist Vorlage für die Fernseh-Serie „Babylon Berlin“. FAZ-Redakteur Peter Körte spricht mit Kutscher über Entstehung und Wirkung des Romans und seine Sicht auf die Polizei in Weimar und im NS-Staat.

Bei den akademischen „Mittwochsgesprächen“ stehen „Weimarer Verfasstheiten“ im Fokus. Unter anderem wird Prof. Dr. Jörn Leonhard sein neues Standardwerk zum Versailler Vertrag und den Folgen vorstellen. Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Leiterin des renommierten Zentrums für Antisemitismus-Forschung in Berlin, analysiert den wachsenden Hass auf Juden in den 1920er Jahren in Deutschland.

Bei unserem erinnerungskulturellen „Forum am Donnerstag“ freuen wir uns unter anderem auf den Chef der ZEIT-Stiftung Michael Göring und seinen neuen Roman. In einem spannenden Gesprächsabend erzählt Hans-Ulrich Thamer, wie und warum er seine neue Hitler-Biografie schrieb.

Nutzen Sie die Chance, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen von öffentlichen Führungen in und um die Villa ten Hompel ins Gespräch zu kommen, auch am Internationalen Museumstag.

Bei den Yad Vashem Lectures wird dieses Mal im Schwerpunkt der Holocaust-Gedenktag 2019 zusammen mit Schulklassen vorbereitet.

Unsere Filmreihe „Drehbuch Geschichte“ schaut sich im Wortsinn Weimarer Verhältnisse an.

Soweit nicht anders angegeben, haben Sie zu den meisten unserer Veranstaltungen traditionell freien Eintritt. Spenden an den Förderverein der „Villa“ sind willkommen!

Sie erhalten unser gedrucktes Halbjahresprogramm noch nicht kostenlos nach Hause geschickt? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an tenhomp@stadt-muenster.de mit Ihren Adressdaten und dem Hinweis des Zusendungswunsches. Ab dem nächsten Halbjahr wird Ihnen unser Programm dann per Post ins Haus gebracht. Schauen Sie für aktuelle Informationen auch einmal auf unserer facebook-Seite vorbei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der ersten Jahreshälfte 2019!
Das Programm des 1. Halbjahres 2019 zum Download (PDF, 1 MB)



Archiv


Stolpersteinverlegung in Burgsteinfurt

Am 21. Februar 2017 kommt Gunter Demnig erneut nach Steinfurt, um im Ortsteil Burgsteinfurt 22 Stolpersteine zu verlegen.
Oliver Löpenhaus und Karlfried Herhaus von der Bursteinfurter Initiative haben über Jahre intensive Recherchen angestellt, um über das Leben und das unsäglich schmerzhafte Schicksal der hier lebenden Juden in der Shoa Auskunft geben zu können.

Die Initiative Stolpersteine Steinfurt-Burgsteinfurt freut sich sehr darüber, dass auch Steine für ehemalige jüdische Schüler des Gymnasiums Arnoldinum verlegt werden können. Schüler*innen und Lehrer*innen werden an den Verlegeorten Texte zur Erinnerung vortragen.

Die Verlegung beginnt um 10.45 Uhr in der Goldstraße 42, wo bis 1936 die jüdische Familie Funk gewohnt hat.

Die Mitglieder der Initiative würden sich sehr freuen, viele Bürger begrüßen zu können.


Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit (9. bis 16.März 2014)

„Bewältigte Vergangenheit oder neue Gefahr?“

Zur Aktualität des Antisemitismus in Deutschland und Europa spricht der Historiker Michael Sturm, M.A.

Mo. 10. März 2014, 20:00 Uhr
im Heimathaus in Steinfurt-Borghorst

Michael Sturm war von 2003-2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Lehreinheit Geschichtsdidaktik am Historischen Seminar der Universität Leipzig und ist zur Zeit pädagogisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter der „Villa ten Hompel“.


DenkTag 27. Januar 2014

Am 27. Januar 2014 jährt sich die Befreiung des „Konzentrationslagers“ Auschwitz durch die Rote Armee zum 69. Mal.

Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts.

Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein „DenkTag“: Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft.

Die Initiative Stolpersteine Steinfurt Abt. Borghorst lädt alle interessierten Bürger zu diesem Tag ein.
Ort: Villa Heimann, Anton-Wattendorff-Straße
Zeit: 18.30 Uhr

Pressespiegel hier ->


Gedenkfeier an der Villa Heimann – Erinnerung an die Deportation nach Riga

Mit dem 13. Dezember 1941 begann auch für die meisten der noch in Borghorst verbliebenen jüdischen Bürger die letzte Phase ihrer Verfolgung, die Deportation in das Ghetto Riga und die sich daran anschließende Vernichtung. In Riga, das man auch das „westfälische Auschwitz“ nennt, lebten und arbeiteten die dorthin verbrachten Juden aus Westfalen unter unsäglichen Bedingungen. Nur ganz wenige überlebten die Vernichtungsaktionen, von den Borghorstern kehrte nur Sidonie Hertz zurück.
weiterlesen …

Datum: 13.12.2013
Ort: Villa Heimann, Anton-Wattendorff-Str. 13 in Borghorst
Zeit: 18.30 Uhr


Steinfurter Geschichtstag 2013 am 28.November 2013

Pressespiegel zur Veranstaltung -> hier


75 Jahre Pogromnacht in Steinfurt

In der Nacht vom 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland jüdische Mitbürger und Mitbürgerinnen überfallen, ihre Wohnungen und Geschäfte zerstört, ihr Hab und Gut geplündert, Häuser und Synagogen in Brand in Brand gesetzt. Dieses Ereignis jährt sich zum 75sten Mal.
Pressespiegel zur Veranstaltung -> hier


13 weitere Stolpersteine in Burgsteinfurt verlegt

Am 5.Oktober 2013 verlegte die Initiative Burgsteinfurt insgesamt 13 neue Stolpersteine, um den jüdischen Mitbürgern der Stadt zu gedenken.

Pressespiegel -> hier