Initiative Borghorst

In Borghorst suchte Anfang Mai 2005 Alfred Homann mit einem Artikel in den „Westfälischen Nachrichten” Mitstreiter für das Vorhaben, Stolpersteine des Kölner Künstlers Gunter Demnig für die ermordeten und verfolgten jüdischen Mitbewohner verlegen zu lassen.
Wir geben den ehemaligen jüdischen Mitbewohnern und anderen Opfern der nationalsozialistischen Terrorherrschaft Namen und Gesicht (zurück), ganz nach dem Motto Gunter Demigs: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist”.
Es hat sich eine mittlerweile feste Gruppierung gefunden, die über die Verlegung hinaus sich für das Gedenken engagiert.
So wurde z.B. nach einer Idee der Initiative Stolpersteine im Jahr 2010 die Grundmauern der Synagoge durch die Verlegung von Sandsteinmaterial in der Pflasterung wieder sichtbar gemacht. Die Tafel auf der errichteten Sandsteinstele informiert über das Schicksal der jüdischen Gemeinde und ihr Gotteshaus.

Wir haben einen Rundgang zu den Orten des Erinnerns und Gedenkens entwickelt.
Führungen nach Absprache, Dauer ca. 1,5 Stunden

Kontakt:
Initiative Stolpersteine Borghorst
c/o Josef Bergmann
Fürstenstraße 38, 48565 Steinfurt
Telefon: 02552-2042
E-Mail: info@stolpersteine-steinfurt.de

I.d.R. treffen wir uns montags um 19.30 Uhr im Heimathaus


Wir suchen noch Zeitzeugen, aber auch Fotos, Briefe oder Zeitungsartikel zum Thema.

Wer unsere Initiative unterstützen möchte, kann uns gerne eine Spende zukommen lassen.
Jeder Beitrag ist willkommen:

Heimatverein Borghorst e.V., Sonderkonto Stolpersteine
Kto.-Nr. 5 138 008 203
BLZ 401 637 20

Vielen Dank!