Veranstaltungen

Aktuelle Termine Geschichtsort Villa ten Hompel,
Kaiser-Wilhelm-Ring 28, 48145 Münster

Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2017

Zusammen mit unseren Kooperationspartnern freuen wir uns, Sie im ersten Halbjahr 2017 bei unseren Veranstaltungsreihen begrüßen zu können!

Bei den akademischen „Mittwochsgesprächen“ steht das Thema Gewaltgeschichte und Konsequenzen hieraus heute im Fokus, u.a. wird der bekannte Sozialphilosoph Prof. Dr. Hans Joas die Entwicklung der Menschenrechte als „westliche“ Idee kritisch hinterfragen und Prof. Jörg Baberowski sein neues Buch über „Räume der Gewalt“ vorstellen.

Bei unseren erinnerungskulturellen „Vorträgen und Lesungen am Donnerstag“ freuen wir uns u.a. auf den Besuch von Deborah Feldman mit ihrem internationalen Bestseller „Unorthodox“ und ihr neues Buch Überbitten über ihren Ausstieg aus einer New Yorker ultraorthodoxen Sekte, ihre jüdischen Wurzeln in Europa und ihr neues Leben in Berlin und auf die Lesung des ARD-Korrespondenten Jörg Armbruster aus seinem neuen Buch über deutsche Emigranten in Israel.

In Kooperation mit der Justizakademie Recklinghausen präsentieren wir deren neue Wanderausstellung „Justiz und NS-Verbrechen“ im Landgericht Münster, die das enorme Ausmaß der Einbindung des Justizwesens in die Verbrechen des Nationalsozialismus offenlegt und sich kritisch mit personellen Kontinuitäten über 1945 hinaus beschäftigt. Mit Prof. Norbert Frei wird einer der renommiertesten deutschen Zeithistoriker die Ausstellung mit seinem Vortrag über das Urteil von Nürnberg 1945 und die Folgen eröffnen.

Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen unsere Reihe „Junge Wissenschaft“, bei der Absolvent/innen universitären Abschlussarbeiten und Projekte  zu den Themenfeldern Nationalsozialismus und Rechtsextremismus vorstellen und diskutieren.

Jeweils am letzten Sonntag eines Monats haben Sie die Gelegenheit an öffentlichen Führungen durch unsere neue Dauerausstellung Geschichte – Gewalt – Gewissen teilzunehmen. Verpassen Sie auch nicht unsere Theaterformate „Hitlers Tischgespräche“ und „Bei ten Hompels unter dem Sofa“.

Bei den Yad Vashem Lectures werden wie gewohnt innovative neue Vermittlungsangebote vor allem für den Geschichtsunterricht praxisorientiert vorgestellt.
Das Halbjahresprogramm 2017 zum Download (PDF, 1 MB) - nicht barrierefrei


Termine:


Archiv


Stolpersteinverlegung in Burgsteinfurt

Am 21. Februar 2017 kommt Gunter Demnig erneut nach Steinfurt, um im Ortsteil Burgsteinfurt 22 Stolpersteine zu verlegen.
Oliver Löpenhaus und Karlfried Herhaus von der Bursteinfurter Initiative haben über Jahre intensive Recherchen angestellt, um über das Leben und das unsäglich schmerzhafte Schicksal der hier lebenden Juden in der Shoa Auskunft geben zu können.

Die Initiative Stolpersteine Steinfurt-Burgsteinfurt freut sich sehr darüber, dass auch Steine für ehemalige jüdische Schüler des Gymnasiums Arnoldinum verlegt werden können. Schüler*innen und Lehrer*innen werden an den Verlegeorten Texte zur Erinnerung vortragen.

Die Verlegung beginnt um 10.45 Uhr in der Goldstraße 42, wo bis 1936 die jüdische Familie Funk gewohnt hat.

Die Mitglieder der Initiative würden sich sehr freuen, viele Bürger begrüßen zu können.


Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit (9. bis 16.März 2014)

„Bewältigte Vergangenheit oder neue Gefahr?“

Zur Aktualität des Antisemitismus in Deutschland und Europa spricht der Historiker Michael Sturm, M.A.

Mo. 10. März 2014, 20:00 Uhr
im Heimathaus in Steinfurt-Borghorst

Michael Sturm war von 2003-2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Lehreinheit Geschichtsdidaktik am Historischen Seminar der Universität Leipzig und ist zur Zeit pädagogisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter der “Villa ten Hompel”.


DenkTag 27. Januar 2014

Am 27. Januar 2014 jährt sich die Befreiung des „Konzentrationslagers“ Auschwitz durch die Rote Armee zum 69. Mal.

Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde 1996 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Die Vereinten Nationen erklärten den 27. Januar im Jahr 2005 zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts.

Der 27. Januar ist kein Feiertag im üblichen Sinn. Er ist ein “DenkTag”: Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit schaffen Orientierung für die Zukunft.

Die Initiative Stolpersteine Steinfurt Abt. Borghorst lädt alle interessierten Bürger zu diesem Tag ein.
Ort: Villa Heimann, Anton-Wattendorff-Straße
Zeit: 18.30 Uhr

Pressespiegel hier ->


Gedenkfeier an der Villa Heimann – Erinnerung an die Deportation nach Riga

Mit dem 13. Dezember 1941 begann auch für die meisten der noch in Borghorst verbliebenen jüdischen Bürger die letzte Phase ihrer Verfolgung, die Deportation in das Ghetto Riga und die sich daran anschließende Vernichtung. In Riga, das man auch das „westfälische Auschwitz“ nennt, lebten und arbeiteten die dorthin verbrachten Juden aus Westfalen unter unsäglichen Bedingungen. Nur ganz wenige überlebten die Vernichtungsaktionen, von den Borghorstern kehrte nur Sidonie Hertz zurück.
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Datum: 13.12.2013
Ort: Villa Heimann, Anton-Wattendorff-Str. 13 in Borghorst
Zeit: 18.30 Uhr


Steinfurter Geschichtstag 2013 am 28.November 2013

Pressespiegel zur Veranstaltung -> hier


75 Jahre Pogromnacht in Steinfurt

In der Nacht vom 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland jüdische Mitbürger und Mitbürgerinnen überfallen, ihre Wohnungen und Geschäfte zerstört, ihr Hab und Gut geplündert, Häuser und Synagogen in Brand in Brand gesetzt. Dieses Ereignis jährt sich zum 75sten Mal.
Pressespiegel zur Veranstaltung -> hier


13 weitere Stolpersteine in Burgsteinfurt verlegt

Am 5.Oktober 2013 verlegte die Initiative Burgsteinfurt insgesamt 13 neue Stolpersteine, um den jüdischen Mitbürgern der Stadt zu gedenken.

Pressespiegel -> hier